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Keine Lust zu lesen? Kein Problem, bald können Sie sich den Text einfach vorlesen lassen!

Wer sich zuletzt im digitalen Raum bewegt, dem wird der Begriff NFT zwangsläufig begegnet sein. In den letzten Monaten ist ein regelrechter Hype entstanden und trotzdem können nur einige wirklich erklären was hinter diesen Buchstaben steht. Da stellt sich doch schnell die Frage: Für was steht NFT eigentlich? Im Englischen „none fungible token“, was übersetzt für so viel wie „nicht eintauschbares Zeichen“ oder im Kontext auch nicht eintauschbare Wertmarke steht, bringt uns auch etwas näher was NFTs schlussendlich sind. Man kann NFts auch als digitale Zertifikate beschreiben, die die Echtheit eines digitalen Objekts bestätigen. Ermöglicht wird dies durch Blockchain Technologie (meist Ethereum), in der jeder NFT einen individuellen Code erhält, welcher dezentral abgespeichert wird.

Ein Teil des NFTs ist somit auch seine Belastung für die Umwelt. Denn die Rechenprozesse auf denen die Blockchain basiert, benötigen große Mengen an Energie. Dies sollte trotz seiner spannenden Möglichkeiten, an dieser Stelle erwähnt sein und jedem bewusst sein.

Trotzdem, immer noch nicht ganz klar was ein NFT ist? 

Zwei Beispiele sollten endgültig Aufschluss geben. Die Mona Lisa wird hier gerne herangezogen, denn als Original ist sie nur im Louvre zu sehen, es gibt sie also nur ein Mal. Sie ist somit absolut einzigartig und kann als so Gegenstück aus der analogen Welt zum NFT bezeichnet werden. Im zweiten Beispiel nähern wir uns dem Verwendungszweck eines NFts auch schon an. So sind im Internet unterschiedliche Datenformate wie jpg. Oder mp3. im Umlauf. Hat man sich nun ein Bild oder ein neues Lied in gekauft, besitzt man hier nur eine Kopie des originalen Lieds oder Foto. Ein NFT dagegen ist der Nachweis, dass man selbst im Besitzt des originalen Gutes ist. 

In einer Welt in der Sammler bereit sind hohe Preise für bestimmte Stücke zu zahlen, können Marken mittels NFTs noch mehr Begehrlichkeiten erwecken und auf sich Aufmerksam machen.

Martin Leandro Flöel

Wie in der Praxis nun heute häufig gesehen, wird ein NFT so interessant für digitale Kunstwerke. Aber auch der Marketer kann sich die Eigenschaften des NFTs zu nutze machen. Aufgrund der Tatsache, dass NFTs fälschungssicher sind, eignen sie sich ideal für digitalen Merchandise. Die Kundenbindung zur eigenen Marke kann durch das Anbieten von digitalen Produkten der eigenen Marke um eine weitere Dimension erweitert werden. Nicht umsonst Verkauft Nike seit kurzem Crypto Kicks. Ein smarter Schachzug, denn wer den digitalen Schuh besitzt, besitzt auch das analoge Pendant und dementsprechend ein weltweites Unikat. In einer Welt in der Sammler bereit sind hohe Preise für bestimmte Stücke zu zahlen, können Marken mittels NFTs noch mehr Begehrlichkeiten erwecken und auf sich Aufmerksam machen.

Ein NFT kann aber auch vor falscher Aufmerksamkeit schützen. In einer Welt in der Fakenews und Deepfakes die Markenbotschaften in der Lage sind zu verfälschen können NFTs einen Schutz bieten der zuvor nicht zur Vergnüg stand. Die eigene Werbung, sei es eine Anzeige oder ein Video kann in der Zukunft sicher zertifiziert werden, sodass Fälschungen schnell entlarvt werden können.

Kann man in Zukunft ökologische Belastung von NFTs und ihren Blockchains aus der Gleichung nehmen, so bieten sich Unternehmen und ihren kreativen Köpfen viele neue Möglichkeiten ihre Kunden mit neuen, einzigartigen Ideen anzusprechen. In einer Welt in der Individualismus für viele äußerst erstrebenswert ist, beschreit NFT weiter diesen Weg.

Sie wollen NFT weiter verstehen und möglicherweise ihrem Unternehmen neue Perspektiven geben? Wir helfen Ihnen gerne dabei die Weichen zu stellen.

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